Die nachhaltige Zahnarztpraxis

 

In einer Zahnarztpraxis fällt besonders viel Plastik durch Einmalprodukte an. In einer einzigen Praxis sind das etwa 10.000 Einwegbecher, um sich den Mund auszuspülen, und etwa 1200 Einmalzahnbürsten für die Patient:innen, die vergessen haben sich zuhause die Zähne zu putzen. 

Allein durch das Verwenden von Papp- oder wiederverwendbaren Becher könnten wir 9750 Tonnen Plastik einsparen.

Was kann man noch nachhaltiger machen, um auf eine grüne Zahnarztpraxis umzustellen? Wir haben einfache Tipps recherchiert, die ihr direkt umsetzen könnt.

  1. Mundspülbecher: Aus hygienischen Gründen dürfen auch wiederverwendbare Mundspülbecher verwendet werden. Schau in unserem Shop nach den Alternativen, oft sind sie auch optisch ansprechender und verschaffen deiner Praxis einen hochwertigeren Eindruck. 
  2. Einmalzahnbürsten: In der persönlichen Hygiene sind sie bereits angekommen. Wenn ihr auch für eure Patient:innen Zahnbürsten anbietet, um sich vor Ort nochmal schnell die Zähne zu putzen, warum dann nicht auch hier gleich umweltfreundliche Alternativen anbieten? Wir haben die besten Alternativen gesammelt, entdecke jetzt unsere Bambuszahnbürsten im Shop.
  3. Digitales Röntgen: Moderne Geräte kommen ohne umweltschädliche Entwickler- und Fixierflüssigkeiten aus. Und auch deine Patient:innen profitieren von der schonenderen Röntgenmethode.
  4. Sterilgut: Verwende Sterilgutlagercontainer statt wiederverwendbare Instrumente nach der Sterilisation jedes Mal einzuschweißen. Hier findest du bald Alternativen in unserem Shop.
  5. Patientenservietten: Verwende Papierauflagen statt beschichteter Servietten. Diese beinhalten Plastikstoffe. Durch die Beschichtung kann beim Recycling weder das Papier noch der Plastikanteil voneinander getrennt werden und gelangt so nicht zurück in den Recycling Kreislauf. In einigen Fällen kannst du vielleicht sogar ganz darauf verzichten, wenn es sich zum Beispiel um einen reinen Kontrolltermin handelt.
  6. Verpackungen: Bei Bestellungen bei uns achten wir darauf, dass kein unnötiger Verpackungsmüll entsteht. Wir geben alten Kartons ein neues Leben und nutzen sie für den Versand. Was ihr aber darüber hinaus tun könnt, ist darauf zu achten gleich größere Mengen zu bestellen, so dass der Verpackungs- und Transportaufwand weiter reduziert werden kann. 
  7.  Digitalisierung: Duch elektronische Datenverarbeitung entfällt der lästige Papierkram. Achtet im Alltag darauf, wann es wirklich notwendig ist Papier auszudrucken. Nutzt ihr ein digitales Rechnungssystem? (Lese hierzu auch unseren Artikel https://praxisohneplastik.de/blogs/news/die-elektronische-patientenakte-fur-umweltfreundliche-praxen)  Achtung: Durch die vielen Geräte achtet unbedingt darauf, dass sie nach dem Gebrauch heruntergefahren werden. Durch den Verzicht auf den Standby Modus können 6% an Energie eingespart werden.

  8. Energieeffizienz: Alles was sich im Haushalt eignet um Energie zu sparen lässt sich auch in der Praxis anwenden. Energiesparlampen, Umsteigen auf Ökostrom, richtiges Lüften und Heizen, Bewegungsmelder für wenig genutzte Räume, ausschaltbare Steckerleisten helfen euch euren CO2 Fußabdruck zu reduzieren. 

WIr haben noch viel mehr TIpps und Ideen, sprecht uns gern an bei individuellen Fragen. Oder kennt ihr darüber hinaus weitere tolle TIpps, die wir vielleicht noch nicht kennen? Wir stellen eure Tipps gern hier vor und teilen sie mti anderen Praxen. Gemeinsam machen wir Zahnarztpraxen nachaltiger.

 

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