Über Uns

Nora Stroetzel

Nora ist unsere treibende Kraft und die Person hinter der die Idee von POP steckt. Sie sprudelt voller kreativer Ideen und Tatendrang. Als studierte Ingenieurin arbeitet sie in Unternehmen, die nachhaltige Technologien entwickeln und bringt wertvolles Know-how in unser Projekt. Nachhaltigkeit ist also nicht nur ihr Hobby, sondern ihre persönliche Mission.

Annina Graeber

Annina ist unser Neuzugang. Durch ihr Studium in Molecular Life Science und Ihrer Tätigkeit als Gesundheits- und Krankenpflegerin hat sie einen direkten Bezug zum Gesundheitswesen. Mit Ihrem medizinischem Know-How unterstützt sie bei der Suche nach nachhaltigeren, hygienischen Produktalternativen und leicht umsetzbaren Lösungsideen für einen umweltfreundlicheren Praxisalltag.

Nicolai Niethe

Nico ist unser Wegbereiter. Er kümmert sich um die Webseite und sorgt dafür, dass wir gefunden werden. Technische Aufgaben sind gut bei ihm aufgehoben. Außerdem kümmert er sich um die Lieferkette und baut unseren Online-Shop auf.

Unsere Vision

Die Medizinbranche nachhaltig zu revolutionieren

Wir wünschen uns, dass nachhaltiges Arbeiten zu einem Standard wird in der Medizinbranche. Dass in Krankenhäusern, Praxen und der Forschung Materialien genutzt werden, die nachhaltig hergestellt und im besten Falle wiederverwendbar sind. Doch möchten wir nicht den Alltag erschweren, im Gegenteil. Die Effizienz soll verbessert werden. Durch Digitalisierung wird der Austausch von Informationen beschleunigt und vielfältiger. Ein einfaches Lieferantennetz sorgt für schnelle Materialbeschaffung. Und zu guter Letzt sorgt eine nachhaltige Umgebung für mehr Wohlbefinden bei Patienten und Mitarbeitern. Eine Hand wäscht die andere. Oder nicht?

Unsere Werte

Wir bei Praxis ohne Plastik...

setzen Wiederverwendbarkeit vor Wegwerfprodukte

Klar, wenn jedes Mal ein neuer Artikel gekauft werden muss, hat man sich ein tolles Geschäftsmodell gebaut. Wir finden, dass das unnötig ist und empfehlen stets wiederverwendbare Produkte. Das schont langfristig die endlichen Ressourcen auf unserem Planeten und ihren Geldbeutel. Länger haltende Produkte wirken außerdem hochwertiger auf ihre Patienten.

liegt der Erhalt der Natur für Mensch und Gesundheit nahe

Dass unsere Umwelt einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden hat, ist kein Geheimnis. Sich verschlechternde Luftqualität und eine hohe Feinstaubbelastung führen zu häufigeren Erkrankungen an Asthma und anderen Atemwegserkrankungen. Hitzewellen belasten den menschlichen Organismus und bringt insbesondere ältere Menschen in Gefahr. Sich gegen den Klimawandel einzusetzen heißt deshalb besonders auch sich für den Erhalt des Lebensraums des Menschen einzusetzen.

sorgen für Transparenz

All unsere Produkte sind nach ökologischen Kriterien klar und übersichtlich bewertet. Damit Sie mit ruhigem Gewissen ohne weiteren Aufwand sicher einkaufen können.

schließen den Kreislauf

Wir können den Plastikmüll nicht von heute auf morgen aus dem Gesundheitswesen verbannen. Aber wir können Alternativen finden, die besser als herkömmliche Produkte sind. Durch die Unterstützung nachhaltiger Produkte und der Steigerung der Nachfrage, können wir Schritt für Schritt dazu beitragen den Müllverbrauch zu verringern. Bis dahin finden Sie immer einen Hinweis auf die richtige Entsorgung ihres Produktes, damit das Material wieder dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden kann.

Und so kam es zu POP

Es begann damit, dass ich mir eine Auszeit von meinem Beruf als Ingenieurin nehmen wollte. So konnte ich mir all die schönen Orte auf der Welt ansehen, von denen ich bisher nur geträumt hatte.

Ich war mitten im Dschungel von Indonesien, den man nur durch mehrtägige Touren vom nächsten Dorf erreichen konnte. Ich bestieg Berge im Himalaya, wo nur Sherpa oder Wanderer zu Fuß hinkommen. Ich spürte das Beben der Erde auf Vulkanen unter mir und schrak im Schlaf hoch durch Erdbeben.

Ich lernte Tauchen und sah die Vielfalt der Fische und Korallen auf Inselriffen, die nur mit kleinen Flugzeugen und lokalen Fischerbooten zu erreichen waren. Doch egal, wie fernab von der Zivilisation ich war, irgendjemand war schon dort und hatte etwas zurückgelassen. Etwas, das dort für immer bleiben und niemals verrotten würde: PLASTIK.

Plastik auf über 4000 m Höhe und Plastik angespült an Stränden mehrere hundert Kilometer von der nächsten größeren Stadt entfernt. Wilde Orang-Utans, die durch Rascheln von Plastik von den Bäumen gelockt werden konnten und Einsiedlerkrebse, die Plastikdeckel statt Muscheln als Behausung gewählt hatten.

Plastik war überall.
Ich entschied, dass ich nicht einfach nur weiter reisen wollte. Ich engagierte mich bei der No Trash Triangle Initiative auf Pulau Bangka. Ich half bei dentäglichen Strandsäuberungsaktionen und baute eine Mülltrennungsstation mit auf. Ich begleitete einen Aktionstag mit einer lokalen Schule, um Kinder für die Bedeutung von Plastikmüll auf ihre einzigartige Umwelt zu sensibilisieren. Ich half säckeweise gesammelten Müll ans Festland und zur nächsten Mülldeponie zu bringen, wo mithilfe von Beratung durch NTTI eine lokale Recyclingstation aufgebaut werden sollte.

Als Corona kam war ich gerade mit einem Segelboot über den Atlantik gesegelt, um meine Reise von nun an klimaneutraler fortzusetzen. Ich verbrachte viel Zeit mit einer segelnden Ärztin vom Nachbarboot, die sich genauso für Nachhaltigkeit interessierte wie ich. Wir unterhielten uns darüber, wie albern sie sich vorkommt im Alltag zu versuchen auf jede einzelne Plastiktüte zu verzichten und gleichzeitig in der Klinik jeden Tag kiloweise Plastikmüll zu produzieren. Das Gefühl der Machtlosigkeit lässt einen resignieren oder Initiative ergreifen.

Zurück in Deutschland bekam ich bei meinem Zahnarzt einen Plastikbecher in die Hand gedrückt, um mir 5 Sekunden damit den Mund auszuspülen. Ich erinnerte mich an das Gefühl der Machtlosigkeit in der Ankerbucht. Ich kam nach Hause und begann Produkte zu recherchieren. Ich fand nachhaltige Alternativen. Nicht von den großen Herstellern und wenn doch dann nur vereinzelte Produkte. Der Aufwand diese Produkte zu finden war jedoch enorm, teils waren sie so wild verstreut und noch nicht bestellbar.

Die Idee für POP – Praxis ohne Plastik entstand. Ich wollte diese Produkte zugänglich machen. Sie nach klaren, einheitlichen ökologischen Kriterien bewerten, die transparent einsehbar sind. Alles gesammelt auf einer Plattform.